UHC Aries Wildberg


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Miststockfeger mistet Andelfingen Drucken E-Mail
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Geschrieben von Administrator   
Montag, 19. November 2007

Nach langer Pause konnte unser Verein doch endlich wieder an einem Plauschturnier unter unserem altbekannten Namen „Miststockfäger usem Tösstal“ teilnehmen.  Organisiert vom UHC WildPigs fand es am Sonntag dem 23. September in einer neuerbauten Dreifachhalle statt, wo sich unser noch dreimann, und siebenfrau starkes Grümpi-Team pünktlich gegen halb zwölf Uhr einfand. Ein weiterer Herr würde zu Beginn des dritten von vier Spielen zu uns stossen.

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Doch so weit sind wir noch nicht: Erst einmal setzten wir uns gemütlich an die Caffeteriatische des Kioskes im oberen EG der andelfinger Halle und tranken Kaffee. Erst herrschte noch eine etwas verschlafene Ernsthaftigkeit, doch mit dem Erscheinen unserer topgestylten Sandy, welche von einigen, nichtgenannten Mitgliedern unseres Vereins zur Teilnahme auf liebliche Weise angeworben worden war, kam Schwung in die Bude. Sie selbst zweifelte wortreich an ihren Turnierfähigkeiten, was allerdings von sämtlichen Grümpiteilnehmern wehement abgeschmettert wurde: Schliesslich handelt es sich hier um ein Lets-have-Fun! – Grümpi,, und überhaupt; eine so frisch zusammengewürfelte Horde, bestehend aus langjährigen Spielern, enorm grünigen Grünschnäbeln und leicht kränklich angeschlagenen Patienten wäre ohnehin schwer zu koordinieren gewesen. Also: Ab in die Kabinen, unsere neuen Shirts – dessen Druck übrigens sämtliche Spurts und Schweissattacken tadellos und ohne Verlust der Druckerschwärze überlebt hat – montiert und „Auf! Auf!“ Richtung einwärmen, einspielen und zur Besprechung. Diese bestand eigentlich mehr aus „lets have fun!“, als aus taktisch genialen Feldzügen. Es wäre wohl auch anmassend gewesen, unsere ersten Gegner schienen um ein vielfaches besser aufeinander eingespielt zu sein, als unser kunterbunter Haufen. So wurden unsere neuzusammengestellten Linien förmlich überrollt und meine Wenigkeit war nur schon froh, wenn ich eine einigermassen akzeptable Laufstrecke im Bezug mit meinen Mitspielern fertig bringen konnte. Das vernichtende Ergebnis von 8:0 liess uns eine grosse Möglichkeit zur Verbesserung in den folgenden Spielen. Nach dem ersten Kennenlernen unserer jeweiligen Blöcke im ersten Spiel ergaben sich im Zweiten nun doch ein paar gelungene Pässe und sogar einige gezielte Schüsse auf das gegnerische Tor. Auch Christoph unser Präsident und Goalie zeigte ein paar Glanzparolen, bevor er dann seinen Platz in der vernetzten Kiste für unseren Nachwuchs Oskar räumte, um sich selbst besser auf sein Amt als Coach konzentrieren zu können. Jetzt stiess auch Stephan zu uns, er hatte morgens noch zwei Meisterschaftsspiele bestritten und sich deshalb etwas verspätet. Allzuschlecht schien es ihm da nicht gelaufen zu sein, erzählte er doch von dem einen oder anderen Foul, welches angeblich recht witzig gewesen sein musste... So viel zu unserem eigentlich leidenschaftlich-lieblichen Torjäger, welcher in den kommenden Spielen etwas mehr Schwung und Zielstrebigkeit in unser Spielverhalten bringen würde, was unser dritter Match mit einem harterkämpften Unentschieden gezeigt hat. Nach einem nichtdefinierbaren Vorfall, selbst unser FanBunny auf der rollenden Tribüne verstand diese Situation und deren Folgen nicht ganz, wurde Stephan aus dem Spielfeld verbannt und unser Block begab sich in Unterzahl tapfer in die Höhle des Löwen. Durch enormen, vielleicht nicht ganz so bewussten aber einwandfreiem Einsatz löste Sandy einen Gegenangriff aus, stürzte dabei ungewollt einen Gegner und passte einen schönen Assist an Shane, welche elegant am gegnerischen Goalie vorbeizog und prompt einen Punkt mehr für unsere Gaolstatistik dieses Tages einforderte.

Nun folgte eine längere Mittagspause, welche unsere Mannschaft im Schatten der Dreifachhalle draussen verbrachte. Nachdem sich der eine oder andere Herr soweit von den ersten beiden Niederlagen erholt hatte, entwickelten sich die typisch tiefgründigen, aber vor allem witzigen Gespräche innerhalb unserer Mannschaft. Während man über das sich ohne äussere Einflüsse auflösende Hamburgerbrot fachsimpelte, über gackernde Stimmungshühner lachte und energiespendende Cola rumreichte, wurden zweideutig eindeutige Spielzüge ausgearbeitet, oder mit dem Auto eine Tankstelle gesucht, um ein Dessertglacé zu besorgen. Traurigerweise wurde keine Zapfsäule gefunden und so viel auch mein Desserteis ins Wasser.

Nichts desto Trotz: Auch ohne Dessert können die Miststockfäger usem Tösstal motiviert ins letzte Vorrundenspiel starten. Mit fünf Goal Vorsprung wäre es Möglich gewesen, in die Finalrunden einzuziehen. Um unsere Cotrainerin zu zitieren: „Mir händ das nöd ganz erreicht, aber s’letschte Spiel isch s’Beste gsi.“ Durch die vorangegangenen, intensiven Spiele hatten sich unsere Linien doch etwas aufeinander einspielen können, und es hatte sich ein gewisses Zusammenspiel entwickelt. Etwa drei Minuten vor Spielende wurde allerdings der vorher hart erkämpfte Gleichstand zur gegnerischen Führung mit einem Punkt Vorsprung ausgebaut, was wir in dieser kurzen Zeit nicht mehr aufholen konnten.

Somit waren die Miststockfäger nach langer Spielpause am Grümpi in Andelfingen in den Vorrunden ausgeschieden. Doch gelohnt hat es sich in jedem Fall: Aus meiner Sicht hat sich ein recht gutes Zusammenspiel mit Jean-Paul entwickelt, ich habe ein paar neue Kniffe gelernt und wie schon erwähnt: We had fun!

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. November 2007 )
 
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